Das richtige Surfbrett

Das Surfen gehört sicherlich zu den aufregendsten Sportarten: Man schießt auf nichts als einem Brett durch die Wellen, spürt dabei das Wasser unter und den freien Himmel über sich. Je nachdem, wo und wie man surft, kann man dabei die Gesellschaft der Meerestiere genießen, sich entweder einfach treiben lassen oder aber den Kampf mit riesigen Wellen aufnehmen. Surfen ist nichts für Angsthasen aber natürlich eine Sportart, für die sich jeder begeistern kann. Dazu benötigt man jedoch auch das richtige Surfbrett – wie so oft ist aber auch hier die Auswahl enorm!

Verschiedene Formen und Bauarten des Surfbretts

Surfbretter haben in der Regel einen Hartschaumkern, der wahlweise auch durch einen Styroporkern ersetzt werden kann. Bei modernen Surfbrettern ist oft außerdem eine heliumgefüllte Blase im Kern enthalten, die den Auftrieb erhöht und das Gewicht reduziert. So kann man noch besser auf den Wellen reiten. Der Kern ist entweder mit einem polyester- oder einem epoxidharzgetränktem Glasfasergewebe beschichtet. Vereinzelt findet man außerdem Surfbretter aus Balsaholz, das gemeinsam mit dem Styroporkern die leichteste Bauart ausmacht. Die unterschiedlichen Bauformen bestimmen im Großen und Ganzen die Verwendung eines Surfbretts. Sie beeinflussen das Drehverhalten, den Auftrieb und die Handhabung. Auch die Geschwindigkeit wird von der Bauform beeinträchtigt bzw. gefördert. Die verschiedenen Formen von Surfbrettern entscheiden also darüber, in welcher Art und Weise man es mit den Wellen aufnehmen kann.

Das Windsurfbrett 

Eine der bekanntesten Formen ist das Windsurfbrett. Dieses ist mit Fußschlaufen versehen, sowie mit der markanten Finne. Die sorgt für die notwendige Richtungsstabilität, um es im Stand mit den Kräften des Wassers aufnehmen zu können. Manchmal ist auch ein bewegliches Schwert etwa in der Mitte des Surfbretts vorhanden. Allein bei dieser Bauart gibt es noch verschiedene Unterformen. Das Wave beispielsweise erfordert einige Vorerfahrungen, durch seine besondere Wendigkeit und die kleine Bauart ist es aber ideal für diejenigen, die gern etwas erleben möchten. Anders ist es, wenn man das Freeride wählt. Dieses ist eher für Einsteiger gedacht, da es sehr unkompliziert ist und keine großen Erfahrungen benötigt. Das Freeride ist ideal für alle Gelegenheits- und Hobbysurfer, denn man lernt schnell, damit umzugehen und kann es zum normalen Gebrauch sowie, um einfach dahinzugleiten, verwenden. Bei den Windsurfbrettern gibt es zusätzlich noch die Formen FreemoveFormula und Speed sowie weitere Einsteigbretter oder Tandembretter. Welches man letztendlich wählt, hängt von den Ansprüchen ab, die man an sein Surfbrett stellt. Am besten lässt man sich vom fachkundigen Verkäufer beraten.

Weitere Surfbretter stehen zur Auswahl

Neben dem Windsurfbrett gibt es natürlich auch noch weitere Formen. Dazu gehört unter anderem der Wellenreiter, der keine Fußschlaufen hat, stattdessen aber mit verschiedenen Surfwachsen beschichtet ist, die eine gute Standfestigkeit ermöglichen. Hier gibt es zwei verschiedene Längen, das Long– und das Shortboard, die sich danach unterscheiden, ob sie länger oder kürzer als acht Fuß sind. Außerdem gibt es die Sonderform Gun, das Bodyboard oder auch das Kite. Die Auswahl ist groß, man muss sich also mit Bedacht entscheiden. Aber egal wie: Mit dem richtigen Surfbrett wird das Wellenreiten zum Abenteuer!