Einen Grill selber bauen

Einen Grill baut man am Besten wohl überlegt. Zunächst muss man sich über die gewünschten Ausmaße im Klaren werden. Am einfachsten, ist es, die „Feuer-Küche“ zu mauern. Bei dieser Bauweise benötigt man Schamott-Steine und feuerfesten Mörtel, zum verkleben der Steine. Beides bekommt man beim Baustoff-Händler oder in gut sortierten Baumärkten.

Man muss sich einen genauen Plan überlegen, wie der Grill aussehen soll. Am einfachsten wäre eine H-Form. Einen Grill-Rost aus Edelstahl, besorgt man sich besser vor dem Bau. Die Kiste Bier allerdings, besser danach! Der Bereich, in dem später die Kohle glühen soll, braucht auf jeden Fall eine ausreichende Luftzufuhr.Dort sollten die Schamottesteine nicht zu eng gemauert werden! Denn Feuer braucht Luft zum Leben, ähnlich wie wir Menschen.

Bei dem Design sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Allerdings sollten nur feuerfeste Materialien verwendet werden, da eventuelle Dekor-Elemente sonst durch die beim Grillen entstehende Hitze, abplatzen könnten. Das gilt natürlich nur für die Teile des Grills, die in direktem Kontakt, mit der Hitze stehen!

Die Grundsätze der Physik werden auch nicht durch grunzen á La „Tim Taylor“ außer Kraft zu setzen. In der Regel ist es aber nicht schwierig einen Grill zu mauern. Man sollte allerdings daran denken, ihn auf einem Beton-Fundament zureichten, da sonst Probleme in der Statik auftauchen!

Alles in Allem ist man je nach Arbeitstempo einen ganzen Tag beschäftigt. Kann aber erst nach abgeschlossener Trocknungszeit, mit dem Anfeuern beginnen. Am wichtigsten ist es, sich ganz genau an die Produkthinweise der verwendeten Materialien zu halten, da man bei Fehlern während dem Bau meistens hinterher doppelt zahlen muss. Bei einem gemauerten Schmuckstück bedeutete das „Abriss“. Natürlich ist es beim Bau die Vorfreude, die einen die Konzentration kosten kann, aber man sollte sich mit dieser Konfrontation professionell auseinandersetzen und den Bau eher als Herausforderung sehen. Da es sonst in einer Tragödie hohen Ausmaßes enden könnte!

Die Steine lassen sich mit einem elektronischem Fuchsschwanz aber auch manuell sägen. Dabei gilt:“ zwei mal messen, einmal sägen!“ Die Materialkosten liegen bei ca. 200€. Je nach gewünschten Materialien könnte diese Schätzung allerdings überschritten werden! Das Rost bildet den Abschluss nach oben. Getragen wird es durch waagerecht angeklebte Steine im oberen Viertel.