Der Frühling ruft zum verschönern auf

Bald steht der Frühling vor der Tür und man sollte neben dem herkömmlichen Frühlingsputz auch die Terrasse und den Garten wieder auf Vordermann bringen. Damit die gemütliche Gartenanlage wieder in voller Pracht strahlt, muss man in die Terrasse und den Garten viel Zeit investieren. Die kalte Jahreszeit hinterlässt nicht nur auf Terrassendielen seine Spuren, sondern auch auf Steinplatten und Betonplatten. Alle Materialien werden von der kalten Witterung und dem unkontrollierten Pflanzenwuchs stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Wirkung des Winters auf Holz

Die Holzoberflächen von Terrassen werden durch die Einwirkung von Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit rau. Das ästhetische Problem ist hier noch das kleinere Übel. Darüber hinaus leidet auch die Farbe unter dem Wetter im Winter. Hierbei kommt es zu unschönen und ungleichen Verfärbungen. Wenn die Temperaturschwankungen im Winter zu hoch sind, kann es sein, dass das Holz der Terrasse aufquillt und seine eigentliche Form verliert. Außerdem birgt Feuchtigkeit einen sehr großen Risikofaktor, denn es können schnell Schimmelsporen (Pilze) entstehen. Nach geraumer Zeit wird das Holz vom Schimmel zerstört, wenn man nicht eingreift. Aber es ist nicht nur das Wetter, das einer Terrasse zusetzt, sondern auch Flora und Fauna. Gerade in schattigen Bereichen, in denen die Feuchtigkeit stecken bleibt, bilden sich Moos und Algen. Und nicht zuletzt gibt es auch jede Menge Holzschädlinge, die das Holz beschädigen. Hierzu gehören unter anderem Holzwespen, die ihre Larven im Holz ablegen. Das kann sehr gefährlich werden, weil das Holz durch die Insekten von innen zerstört wird.

Die Terrasse auf Vordermann bringen

Bevor man die Terrasse und den Garten in eine Wohlfühloase verwandelt, muss man diese erst mal pflegen. Dafür gibt es spezielle flüssige Pflegepräparate, die für Holzflächen im Außenbereich optimal geeignet sind. Nachfolgend stehen einige Produkte zur Auswahl, die man für die Pflege von Holz verwenden kann.

  • Flüssigseifen
  • Versiegelungen
  • Öle mit UV-Schutz

Beim ersten Schritt sollte man zunächst die Holzdielen der Terrasse von äußeren Verschmutzungen befreien. Im Anschluss ist es empfehlenswert, eine Schutzschicht aus Öl aufzupolieren. Das Produkt verleiht dem Holz einen idealen Schutz gegen UV-Strahlen. Das ist sehr wichtig, weil nicht nur die Kälte, sondern auch die Sonne im Sommer das Material stark beansprucht. Wenn man größere Flächen bearbeiten muss, ist es sinnvoll, diese mit einer Tellermaschine zu reinigen. Bei kleinen Flächen reicht eine normale Bürste aus Nylon. Die Tellermaschine muss allerdings mit zwei verschiedenen Pads ausgestattet sein. Das eine dient zum Auftragen des Reinigungsmittels und das andere zum Einmassieren des schützenden Öls. Bei der Anwendung von Öl spielt die Oberflächenstruktur eine sehr wichtige Rolle. Glatte Oberflächen saugen nicht so viel Öl auf wie raue. In der Regel heißt es, dass man mit einem Liter Öl etwa 10 bis 13 Quadratmeter bearbeiten kann. Darüber hinaus ist auch die Nachbehandlung wichtig. Wenn man zum Polieren ein dunkles Öl benutzt, muss man anschließend ein weiteres Mal nachpolieren. Das sollte mit einem Endpolitur Pad oder mit speziellen Poliertüchern geschehen. Ansonsten kann es leider zu Verfärbungen kommen. Wenn man seine Terrasse für den Frühling fit machen will, kann man auch Flüssigseife für die Reinigung verwenden. Die Präparate wirken rückfettend und schützen so das Material nachhaltig. Man sollte nicht zu früh mit der Reinigung beginnen, da die Holzdielen unter 18 Grad nicht so schnell trocknen. Auch zu hohe Temperaturen sind nicht sinnvoll wegen der intensiveren Verdunstung. Es dauert in der Regel etwa 24 Stunden, bis die Dielen vollständig getrocknet sind. Das Pflegeöl braucht etwas länger, bis es trocken ist. Hierbei kann man mit ein bis zwei Tagen rechnen. Erst im Anschluss kann man mit der Nachpolitur beginnen. Damit der Reinigungsaufwand nach dem Winter nicht zu hoch ist, sollte man von Zeit zu Zeit die leichten Verschmutzungen entfernen.

Nicht alle Terrassen dürfen mit Hochdruck behandelt werden (Quelle: Bigstock-ID-66518773-by-sanddebeautheil)

Nicht alle Terrassen dürfen mit Hochdruck behandelt werden (Quelle: Bigstock-ID-66518773-by-sanddebeautheil)

Vorsicht bei der Reinigung mit einem Hochdruckreiniger!

Wenn man die Holzoberflächen mit Öl bearbeitet hat darf man auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger zum Reinigen verwenden. Beschädigungen an der Oberfläche wären dann die Folge. Darüber hinaus ist das Gerät nicht nur für Holzterrassen gefährlich, sondern auch für Steinterrassen. Der Grund dafür ist, dass die Fugenmasse zwischen den Platten unterspült werden kann. Man sollte die Fugen deshalb nicht abspritzen, sondern manuell reinigen. Sollte man trotzdem einen Hochdruckreiniger benötigen, muss man die Fugen anschließend mit Sand oder Basaltsand wieder auffüllen. Vor der Behandlung sollte man die Fläche von Schmutz und Moos befreien. Wenn man eine Terrasse hat, die mit Fliesen oder Naturboden belegt ist, stellt der Hochdruckreiniger keine große Gefahr dar. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man im Vorfeld immer ein kleines Stück Probe reinigen. Die Hochdruckreiniger sind sehr unterschiedlich, weshalb man sich vorher im Fachhandel informieren sollte, welcher für den jeweiligen Verwendungszweck geeignet ist.

Gute Alternativen zum Hochdruckreiniger

Wer keinen Hochdruckreiniger besitzt oder ihn einfach nicht benutzen möchte hat selbstverständlich andere Möglichkeiten, seine Terrasse zu reinigen. Gerade bei Steinterrassen ist die Reinigung mit Essigsäure äußerst empfehlenswert. Dabei muss man lediglich die Terrasse mit dem Produkt abschrubben und etwas einwirken lassen. In der Regel muss man die Essigsäure nicht mal wegspülen, da der nächste Regen bestimmt bald kommt. Um Moos zu bekämpfen, gibt es spezielle Mittel zum Aufsprühen. Das lästige Unkraut kann mit einem Gasbrenner leicht entfernt werden.

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Raus aus dem Winterschlaf, rein in den Frühling!

Damit auch der Rasen wieder saftig grün erscheint, muss man diesen zum Frühling ebenfalls auf Vordermann bringen. Der erste Schritt ist gemacht, wenn alle Blätter, Zweige und andere organische Abfälle vom Rasen aufgesammelt wurden. Anschließend sollte man damit beginnen, den Rasen auf gleichmäßige Höhe zu bringen. Dafür sollte man den Rasenmäher höher einstellen als gewohnt. Wenn der Rasen gemäht wurde, muss man ihn düngen. Der Boden sollte jedoch vorher genau analysiert werden, damit er durch den Dünger nicht zu viele Nährstoffe bekommt.
Wer seinen Rasen frisch gemäht hat, wird schnell erkennen, wo sich Moos und Unkraut breitgemacht haben. Das Ausstechen von Unkraut eignet sich hier am besten. Lästiges Moos lässt sich ideal mit schwefelsäurehaltigem Ammoniak oder Ammonsulfatsalpeter entfernen. Die Standortbedingungen sind grundsätzlich dafür verantwortlich, wie stark das Moos wächst. Schatten und Bodenfeuchtigkeit ist der beste Nährboden für Moos. Kahle Stellen auf dem Rasen sollte man erst im April nachsäen, denn zu dieser Zeit besteht kaum noch die Gefahr von Nachtfrost. Deutsches Weidelgras ist dafür optimal geeignet, denn es keimt schnell und schließt die kahlen Stellen recht zügig. Der Rest des Rasens wächst später von den Seiten her hinein. So entsteht eine perfekte Rasenmischung.

Die Frühlingszeit ist gleichzeitig Pflanzenzeit

Sobald es nicht mehr friert und der Boden überwiegend trocken ist, kann man damit beginnen, die Pflanzen für den Frühling zu pflanzen. Auch wenn der Winter lang war und man sich den Frühling schnell herbeisehnt, sollte man geduldig genug sein. Denn bei etlichen Pflanzen sollte man mindestens bis Mitte März warten, da noch Spätfrost auftreten kann. Einige Pflanzen können Spätfrost ab wie zum Beispiel Stiefmütterchen. Andere Blumen und gerade Gemüsesorten sollten erst später gepflanzt werden. Am besten eignet sich die Anpflanzung nach den Eisheiligen.
Ein paar Kübelpflanzen kann man über Tag bereits rausstellen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Pflanzen im Schatten stehen, weil sonst ein Sonnenbrand droht. Gegen Abend sollte man die Pflanzen noch mit Flies abdecken, damit sie vor Frost geschützt sind. Alternativ können die Kübelpflanzen auch in einem Schuppen übernachten.

Tipps beim Einpflanzen

Wenn man Blumen einpflanzen möchte, muss man immer darauf achten, dass sie zusammenpassen und ausreichend Platz zum Wachsen haben. Blumen, die zu eng aneinander gepflanzt werden, können sich nicht optimal entwickeln. Darüber hinaus sollte man im Voraus den Boden vorbereiten. Das gilt für Beete, Pflanzengefäße aber auch für Töpfe. Bei einigen Pflanzen muss man zunächst Erde zusammenstellen und unterschiedliche Zusätze dazugeben. Bei Beeten ist es empfehlenswert, wenn man Kompost oder Mulch untermischt. Außerdem brauchen die Pflanzen ausreichend Nährstoffe, damit sie sich prächtig entwickeln können. Dabei spielt die Auswahl des richtigen Düngers eine sehr wichtige Rolle.

Pflanzen, die perfekt in den Garten passen

Die Schneeforsythie wirkt im Garten wunderschön, denn sie blüht im prächtigen Weiß mit einem Hauch Rosa. Der liebliche Duft nach Mandeln macht diese Pflanze zu etwas Besonderem. Es handelt sich hierbei um einen Frühblüher, der schon im März reichlich Blüten öffnet. Die wichtigsten Details der Schneeforsythie werden nachfolgend im Überblick gezeigt:

  • Die Pflanze liebt Sonne
  • Benötigt einen nährstoffreichen, lockeren und wasserdurchlässigen Boden
  • Muss nur bei lang anhaltender Trockenheit gegossen werden
  • Sollte nach der ersten Blüte geschnitten werden
  • Benötigt keinen Winterschutz
  • Kann durch Absenker vermehrt werden

Mit Frühlingsstauden bringt man frohe Farben in den Garten – perfekt nach einer grauen Winterzeit. Die Pflanzen gibt es in verschiedenen Farben wie zum Beispiel Rot, Weiß, Blau und Gelb. Die Pflanzen haben den Vorteil, dass sie sehr pflegeleicht sind. Von Jahr zu Jahr werden diese Pflanzen schöner und üppiger. Besonders schön sind Frühlingsstauden, wenn sie in Gruppen gepflanzt werden. Nachfolgend werden ein paar der beliebtesten Frühlingsstauden aufgelistet:

  • Tränendes Herz
  • Moossteinbrech
  • Schleifenblume
  • Duftveilchen
  • Vergissmeinnicht
  • Küchenschell
  • Adonisröschen
  • Gold-Wolfsmilch

Zu den schönsten Gartenpflanzen gehört auch die Aurikel. Diese Pflanze gehört zu den Primeln und ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Charakteristisch für diese Pflanze ist der herrliche Duft der Blüten. Die Pflanzen erscheinen von April bis Juni. Alle wichtigen Details der Pflanze im Überblick:

  • Bester Standort ist lichter Halbschatten
  • Kalk liebende Pflanze
  • Der Pflanzenboden sollte feucht gehalten werden
  • Häufiges Düngen vermeiden
  • Die Pflanze ist frosthart und benötigt keinen besonderen Winterschutz
  • Vermehrung durch Teilung
  • Häufiger Befall von Wurzelläusen
  • Auch als Topfpflanze geeignet
Primeln passen wunderbar in jeden Garten (Quelle: Bigstock-ID-43865161-by-Gorilla)

Primeln passen wunderbar in jeden Garten (Quelle: Bigstock-ID-43865161-by-Gorilla)

Auch die Ranunkel ist sehr beliebt und oft in den Gärten zu finden. Sie ist anspruchslos und winterhart. Die bunten Pflanzen gehören zu der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie erreichen eine sagenhafte Höhe von bis zu 40 cm. Die Pflanze gehört zu den Frühblühern und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die wichtigsten Details im Überblick:

  • Mag schattige Plätze aber auch Sonne
  • Bevorzugt einen durchlässigen Boden und ein feuchtes sowie kühles Umfeld
  • Benötigt viel Wasser während der Blütezeit
  • Regelmäßiges Düngen ist empfehlenswert

Zum Frühling gehört ebenfalls die Lavendelheide. Hierbei handelt es sich um einen immergrünen Strauch, der drei Meter hoch und breit werden kann. Der Strauch kann bis zu 70 Jahre alt werden und ist dadurch ein wunderschöner Anblick für das Leben. Die wichtigsten Details zu der im Überblick:

  • Halbschattigen Standort wählen
  • Liebt einen sauren Boden
  • Hat einen mäßigen Wasserbedarf
  • Sollte nur mit organischem Dünger gedüngt werden
  • Rückschnitt nur bei Bedarf
  • Vermehrung durch Strecklinge
  • Selten Krankheiten und/oder Schädlinge

Vorsicht bei Erwerb von Saatgut & Samen!

Wenn der Frühling naht und man seinen Garten bepflanzen will bekommt man Saatgut bereits an jeder Ecke. Doch beim Kauf von Samen sollte man einige Dinge beachten, damit sich die Pflanze auch prächtig entwickelt. Wichtig ist, dass man die Qualität immer vor den Preis zieht. Darüber hinaus sollte man beim Kauf auf die Haltbarkeit des Saatguts achten. Samen, die nicht länger als zwei Monate haltbar sind, haben nur eine geringe Keimrate. Außerdem sollte die Verpackung frei von Wasserschäden und Verschmutzungen sein. Samen, die nicht ordentlich verpackt wurden, keimen ebenfalls sehr gering. Man sollte Samen nicht kaufen, wenn sie noch lange nicht benötigt werden.

Dekoration für die Terrasse und den Garten

Ist der Frühling im Anmarsch, sucht man immer nach neuen Dekorationen für die eigene Terrasse und den Garten. Tolle Accessoires verleihen dem Garten das gewisse Etwas und machen es zu einem zweiten Wohnzimmer. Dabei kann man mit nur wenigen Mitteln ein paar eigene Dekorationen für den Garten kreieren. Man kann sich beispielsweise alte Obstkörbe nehmen und diese zu farbenfrohen Blumenkästen umgestalten. Hierfür benötigt man nur ein paar Dinge und schon kann es mit der selbst gestalteten Dekoration für den Garten losgehen:

  • Farbspray seiner Wahl
  • Schablonen nach Wahl für stilvolle Muster
  • Altes Zeitungspapier zum Abdecken
  • Schraubenzieher

Man kann auch eine alte Kommode in eine bunte Gärtner-Kommode verwandeln. Hier kann man sein Gartenwerkzeug unterbringen. Die Kommode sieht nicht nur toll aus, sondern schafft auch reichlich Platz und Ordnung. Was man dafür alles benötigt:

  • Dekostifte mit Farben nach Wahl
  • Reinigungsmittel
  • Bleistift
  • Toilettenpapier
  • Klebeband
  • Natürlich die alte Kommode

Zunächst muss der Untergrund von Staub und fett befreit werden. Nur so kann die Farbe auf der Kommode gut haften. Die Stifte sollten vor Gebrauch kräftig geschüttelt werden. Danach beginnt man damit, Muster auf den Untergrund zu malen. Das kann man entweder mit der freien Hand oder mit Pauspapier machen. Dafür legt man das gewünschte Motiv einfach auf das Toilettenpapier. Das wird mit dem Klebeband ordentlich fixiert und mit dem Bleistift nachgezeichnet. Zum Schluss kann man das übertragene Motiv auf der Kommode mit den Stiften nachmalen. Fertig.

Weitere Deko-Ideen für den Garten und die Terrasse

Wer wünscht sich nicht gerne einen Teich? Leider kann man den nur in den seltensten Fällen anschaffen. Das hat nicht zuletzt auch finanzielle Gründe. Doch es gibt eine tolle Alternative und der Aufwand dafür, hält sich in Grenzen. Man benötigt lediglich ein wasserdichtes Gefäß, das aus Holz oder Kunststoff besteht. Dazu nimmt man eine Teichrose oder etwas Schilf und schon hat man einen mini Teich im eigenen Garten. Nach und nach kann man zusätzlich ein paar Fische reingeben.
Zu einem toll dekorierten Garten gehören auch stimmungsvolle Lichter, die mit Bedacht eingesetzt werden. So kann man beispielsweise Spots am Boden verstecken. Dabei spielt die Ausrichtung der Spots eine sehr wichtige Rolle. Man kann außerdem auch Holz oder Steine anstrahlen. Das sorgt für markante Lichtakzente, während das Laubwerk von Sträuchern mit dezentem Lichtschein in den Hintergrund rückt.
Eine weitere Idee für die Terrasse oder den Garten sind Feuerschalen aus schlichtem Metall. So erzielt man ein knisterndes, wärmendes und romantisches Lagerfeuer, das keine Gefahren mit sich bringt. Dabei spielt das Design der Feuerschale eine große Rolle, denn sie soll zur Gartendeko passen. Deshalb ist es empfehlenswert, eine Feuerschale zu wählen, die zeitlos und schlicht ist. Wenn dann mal kein Feuer angemacht wird, kann man die Feuerschale auch als Blumenschale verwenden. Oder man schichtet das Feuerholz bereits für den nächsten gemütlichen Abend in der Feuerschale auf.
Mit Trennwänden kann man auch im Garten gemütliche Sitzecken schaffen. In der heutigen Zeit dienen die Stellwände nicht mehr nur zum Schutz vor neugierigen Blicken der Nachbarn. Trennwände gibt es bereits in vielen verschiedenen Designs, die optimal in das Umfeld eines Gartens hineinpassen.
Ebenfalls ein optisches Highlight ist eine Hängematte. Sie ist der perfekte Platz um den Sommer entspannt zu genießen. Hängematten lassen sich sehr einfach anbringen. So holt man sich den Traum vom Inselurlaub in den eigenen Garten. Das Gleiche gilt für stilvolle Hollywoodschaukeln oder Strandkörbe.

Die richtigen Möbel für die Terrasse

Gerade Holz ist für eine stilvolle Einrichtung auf der Terrasse sehr beliebt. Sie haben ein einzigartiges Erscheinungsbild und werden aus natürlichen sowie nachhaltigen Rohtoffen hergestellt. Allerdings sind nicht alle Arten an Holz für die Terrasse geeignet. Grundsätzlich eignen sich Möbel aus Holzarten wie zum Beispiel:

  • Eiche
  • Lärche
  • Buche
  • Kiefer

Jedoch sollten die Möbel dann immer mit Hartölen behandelt sein, damit sie vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Holzmöbel, die aus Kiefer bestehen, sollten regelmäßig imprägniert und lasiert werden. Damit die Möbel länger halten, sollte man sie bei Regen entweder abdecken oder in einen Schuppen unterbringen. Besser sind Möbel aus deutscher Robinie für die Terrasse geeignet. In der Anschaffung sind sie zwar teurer als andere Möbel, allerdings sind Möbel aus Robinie gegen Fäule resistent. Eine Oberflächenbehandlung ist deshalb nicht mehr notwendig. Die gleiche Qualität haben Möbel aus Western Red Cedar oder gelbe Zeder. Am besten eignen sich jedoch Möbel aus Teakholz. Das Holz ist nicht nur massiv, sondern auch wetterbeständig. Dieses Holz wird extra für Gartenmöbel gefertigt. Darüber hinaus sind Möbel aus Teakholz äußerst beliebt. Wenn man sich dazu entscheidet, Möbel aus Teakholz zu erwerben profitiert man von sehr langen Garantiezeiten. Diese können bis zu zehn Jahre gehen. Damit man sich sicher sein kann, dass es sich auch um echtes Teakholz handelt, sollte man beim Kauf auf das FSC Siegel achten. Das Siegel bedeutet Forest Stewardship und beweist, dass das Holz ökologisch vertretbar ist. Auch Rattanmöbel sind auf Terrassen sehr beliebt. Das Material Rattan kommt von einer Palme, die hauptsächlich im Süden von Asien wächst. Gartenmöbel aus dem Material Rattan sind eine wunderbare Alternative zu Holz und besonders zu Kunststoff, denn die Gartenmöbel sehen immer äußerst elegant und stilvoll aus. Das Material Rattan hat darüber hinaus einige Vorteile. Die Gartenmöbel aus Rattan sind leicht aber dennoch sehr robust. Wenn man seine Rattanmöbel ordentlich und mit Bedacht pflegt, bleiben diese Möbel auch sehr viele Jahre lang schön. Rattanmöbel sollten von Zeit zu Zeit immer etwas feucht abgewischt werden, damit die Möbel ihre Biegsamkeit behalten.

Die Gartenmöbel im Außenbereich richtig aufstellen

Damit man sich an seinen Gartenmöbeln lange erfreuen kann, sollte man den richtigen Standort für die Möbel auf der Terrasse auswählen. Der Aufstellort sollte einen festen Untergrund haben, wo auch das Regenwasser schnell abläuft. Wenn man seine Möbel auf eine Rasenfläche stellt, sollte man weitaus mehr beachten. Der Rasen ist auch im Sommer oftmals feucht, diese Feuchtigkeit zieht schnell in die Beine von Tischen, Stühlen und sonstigen Gartenmöbeln. Auch wenn die Gartenmöbel sehr widerstandsfähig sind, kann das auf Dauer zu Schimmel führen. Wenn man seine Möbel also dauerhaft auf eine Rasenfläche stellt, sollte man darauf achten, dass die Möbel mit Gummikappen an den Enden der Beine ausgestattet sind. Diese Kappen sorgen dafür, dass keine Feuchtigkeit direkt in das Holz zieht. Außerdem sollten die Möbel auch dann Gummikappen besitzen, wenn man diese häufig umstellen möchte. Die Gummikappen dienen aber nicht nur zum Schutz der Gartenmöbel, sondern auch für sämtliche Bodenbelege (z.B. im Wintergarten). Sie sorgen dafür, dass der Fußboden nicht zerkratzt.
Außerdem sollte man beim Kauf von Gartenmöbeln darauf achten, dass die Gelenk- und Verbindungsteile aus Edelstahl oder Messing bestehen. Diese Materialien sind unempfindlich und leiden nicht so schnell unter Rostflecken wie zum Beispiel Teile aus Eisen. Sind die Möbel erst einmal von Rost befallen, droht schnell der Zerfall. Darüber hinaus sollte man schon vor dem Kauf bedenken, dass die Gartenmöbel zum Herbst eingelagert werden müssen. Aus dem Grund sollte man kleinere und nicht so sperrige Möbel wählen, wenn man nicht so viel Platz hat. Klappbare Gartenmöbel sind in dem Fall äußerst empfehlenswert.

 

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