DJ-Equipment

DJs brauchen eine Menge Equipment – vom Kopfhörer bis zum Mischpult. Musik machen und auflegen ist immer ein kostspieliges Unterfangen. Wir stellen das wichtigste DJ Equipment vor.

Was wird aufgelegt?

Einsteiger starten häufig mit der Musiksammlung auf ihrem Laptop. Da spricht nichts dagegen, allerdings sollte die Tonqualität der MP3-Dateien gut genug sein – mindestens 320 kbit/s sind Pflicht. Eine eigene Soundkarte ab etwa 20 € eignet sich für den Einsatz mit Computern, da der Sound onboard meist unterirdisch schlecht klingt. Spezielle DJ-Software erhöht das Einsatzspektrum enorm, um beispielsweise zwei Songs gleichzeitig spielen zu können, zwischen denen dann mit harten Cuts gewechselt wird, oder um Remixes zu erstellen. Es gibt sie sowohl als Freeware als auch als Software im dreistelligen Eurobereich.
Häufiger wird mit CDs und Schallplatten aufgelegt. Hierfür sind zwei Plattenspieler nötig, auch Turntables genannt – eine echte Legende, aber auch sehr teuer sind die Technics 1210 – beziehungsweise ein CD-Player mit zwei Laufwerken. Wer mehr als Musik abspielen, sondern beispielsweise auch die hohe Kunst des Scratching ausüben will, sollte hier auf besondere Merkmale achten. Zwei Turntables oder CD-Spieler kosten etwa 400 € aufwärts.
Die Auswahl des musikalischen Mediums ist wichtig, weil es auch mit unterschiedlichen Kosten verbunden ist: eine MP3 zu kaufen, kann günstiger sein, als sich eine neue Schallplatte zuzulegen.

Das Mischpult und nützliches Zubehör

Das Soundystem wird auf Parties oft gestellt, aber kein DJ sollte auf ein eigenes Mischpult als Equipment verzichten, eben sowenig auf Kopfhörer. Zum Auflegen sind ausschließlich Battlemixer geeignet, bei denen zwischen mehreren Audioquellen schnell gewechselt werden kann. Ein Mikrofonanschluss für Talkover sollte dabei sein, ebenso wie XLR-Anschlüsse und -Ausgänge und ein Dreibandequalizer. Als Mikrofon für den DJ genügt das Einsteigermodell einer Serie für professionelle Sänger, beispielsweise das Shure PG oder Sennheiser 825. Beide schlagen mit etwa 50 € zu Buche. Für den Kopfhörer reichen günstige Modelle zum Einstieg, für gehobene Ansprüche sollte man 100 € ausgeben. AKG, Beyerdynamic und Sennheiser sind hier populäre Marken. Für das wichtigste Equipment, das Mischpult, muss ein DJ ungefähr 200 € einkalkulieren. Ist er oft unterwegs, sollte er all sein Equipment durch Rackboxen oder wenigstens Alukoffer aus dem Baumarkt vor dem harten Tontechnik-Alltag absichern.