Geranien – mehr als nur eine Balkonpflanze

Geranien sind die absoluten Renner im Garten und gehören zu den begehrtesten Topfpflanzen. Dabei sind Geranien nur die Umgangssprache für die prachtvollen Blumen. Eigentlich heißen sie Pelargonien und gehören zu den Storchschnabelgewächsen. Die Geranien, die bei uns im Garten blühen, stammen eigentlich aus Südafrika. Sie sind kultivierte Pflanzen, blühen intensiv und das lange sowie großflächig. Zudem sind die Pflanzen sehr robust und relativ pflegeleicht. Es gibt viele verschiedene Arten und Farben, deshalb lassen sich aus den Pflanzen wahre Blumenkunstwerke im Garten erstellen. Die Arten sind sehr verschieden dabei gibt es aber insgesamt sechs unterschiedliche Gattungen.

Die Pflege der fantastischen Blumenpracht:

Geranien sind wirklich pflegeleicht und manchmal können sie auch Monate im Garten stehen, ohne dass sie austrocknen. Wenn die Topfpflanze aber besonders tolle Stöcke haben soll, ist eine geringe Pflege notwendig. Egal ob man sie erst im Frühjahr kauft oder ob sie überwintert haben, die Stöcke sollten nicht zu dicht zusammenstehen. Sie behindern sich sonst im Wachstum, wenn die Geranien sich im Sommer ausbreiten. Des Weiteren sollte man die Geranien im Garten von Anfang an düngen. Die Pflanzen brauchen Nährstoffe, damit ihre vielen Blüten entfalten können. Alte und geknickte Blätter sollten immer entfernt werden und auch das Gießen sollte man nicht vergessen.

Die Arten:

In Europa haben sich sechs Gattungen durchgesetzt. Eigentlich gibt es viel mehr Arten. Es gibt die Pelargenium Zonale, die zu der aufrecht wachsenden Sorte gehört und die Pelargonium Peltatum, die eher in Hängetöpfen hängt. Des Weiteren gibt es die Blattschmuckgeranien, die eine auffällige Zeichnung an den Blättern haben. Weitere sind die Duftgeranien und die Angel-Eyes Geranien sowie die Edelgeranien. Jede von ihnen hat einzigartige Merkmale und sie werden entweder auf dem Balkon in Kästen gepflanzt oder im Garten hingestellt.