Gummistiefel

Gummistiefel liegen voll im Trend. Längst ist der Gummistiefel nicht einfach nur ein Schuh aus gelbem Gummi, in dem man beim Gehen immerzu hin und her rutscht. Mittlerweile trägt man die plump anmutenden Stiefel aus Gummi sogar auf dem Catwalk. Seinen Ursprung hat der Gummistiefel bei der Urbevölkerung Südamerikas. Diese überzogen ihre Füße und Beine mit Kautschuksaft, auch bekannt als Latex. Der getrocknete Saft wird zu einer Art Gummi, der die Beine und Füße vor Kälte und Schmutz schützen sollte.

Der richtige und bis heute bekannte Gummistiefel wurde aber von Charles Goodyear erfunden, der 1840 erkannte, dass Kautschuk sich in Verbindung mit Schwefel zu einem dauerhaften, elastischen und nicht klebenden Schuh formen ließ. Sehr vorteilhaft wirkt sich auch die Wasserfestigkeit des Materials aus, denn Gummi nimmt kein Wasser auf und hält die Füße schön trocken. In erster Linie fungiert der Gummistiefel als Schutz vor Wasser, weswegen er gerne an regenreichen Tagen und an Küstengegenden getragen wird. Jeder Fischer oder Hobbyangler verfügt über mindestens ein paar Gummistiefel, denn sie eignen sich hervorragend dazu im seichten Wasser zu stehen.

Für Kinder sind sie ebenfalls sehr praktisch. Denn durch die Gummistiefel bleiben Kinderfüße trocken, selbst wenn sie in Matsch oder Pfützen springen. Neben dem altbewährten praktischen Kriterien des Gummistiefels sind mittlerweile auch stylische Attribute dazugekommen. Ein Gummistiefel muss nicht langweilig sein. Die Stiefel sind heutzutage in allen Farben, Formen und Mustern erhältlich. Ob Lily, Blau, mit Blümchen- oder Punktmuster, als Halbstiefel, schmal oder breit geschnitten, der Gummistiefel zählt zur Gruppe der universellen Schuhe. Die Wintervariante ist sogar warm gefüttert. Alles in allem ist und bleibt der Gummistiefel ein Trend. Seine Vielfalt und vor allem sein praktischer Nutzen machen ihn so beliebt, dass er noch heute in den Läden steht.