Hobbys zu Geld machen – Welche Voraussetzungen man braucht und welche Hobbys Potential haben

Geld verdienen mit einer Freizeit-Beschäftigung – das ist der Traum, den viele Leute haben. Dabei ist es theoretisch gar nicht schwer, aus einem Hobby ein bisschen Kapital zu schlagen und gleichzeitig Spaß am Geld verdienen zu haben. Im Folgenden werden ein paar Anregungen geliefert, womit sich ein kleiner Nebenverdienst erwirtschaften lässt.

Geschaffen und verkauft

Menschen, die in ihren Hobbys etwas herstellen, haben es bei Weitem am einfachsten, aus ihrer Freizeit-Beschäftigung Geld herauszuholen. Denn egal ob man Mützen häkelt, Möbel schreinert, photographiert oder Bilder malt – für nahezu alles gibt es Interessenten, die auch sicherlich einige Stücke kaufen würden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Qualität der produzierten Ware überzeugt. Einen wackligen, instabilen Stuhl würde niemand gerne kaufen, genauso wie eine schiefe und löchrige Häkelmütze. Es muss also ein gewisser Qualitätsstandart eingehalten werden. Wenn man selbst das Gefühl hat, dass ein Produkt zufriedenstellend geworden ist, lässt es sich sicherlich auch verkaufen. Damit das möglichst einfach geht, ist natürlich auch eine entsprechende Plattform wichtig. Im Internet in Hobby-Foren oder auf Messen und Ausstellungen hat man als Privatperson die besten Chancen, seine Waren einem größeren Publikum zu präsentieren. Dafür benötigt man dann aber in der Regel mehr als nur ein Objekt, damit die künftigen Kunden auch eine Auswahl haben. Wenn solche Aktionen die ersten Profite abwerfen, kann man sich überlegen, einen eigenen kleinen Shop beispielsweise im Internet aufzumachen und seine Waren online zu verkaufen.

Körperliche Leistung

Auch mit sportlichen Hobbys wie Fußball, Tennis und Co. ist Geld zu machen. Allerdings ist das im Vergleich zu den „produzierenden Hobbys“ etwas schwieriger und beansprucht auch mehr Zeit. Denn erst einmal muss man als Sportler seine Qualitäten beweisen und sich unter anderem in einem Verein oder einer Liga einbringen. Ist man gut genug und trainiert man für den Erfolg, kann man sich für Wettkämpfe anmelden und dort gegen andere Sportler der gleichen Kategorie antreten. Wer es auf die oberen Plätze schafft, der kann neben Pokalen auch Geld- und Sachpreise abräumen und hat darüber hinaus auch häufig die Chance, zu nationalen und Internationalen Veranstaltungen eingeladen zu werden. Eine „Sportart“ der jüngeren Generation ist dabei der sogenannte e-Sports. Seit einigen Jahren werden Computerspiele, die einen Multiplayer-Charakter haben, in offiziellen Ligen wie der ESL vertreten. Interessierte Spieler können sich – wie bei einem normalen Sportturnier – in solchen Ligen anmelden, gegeneinander antreten und sich für Turniere qualifizieren. Wenn sie gut genug sind, können sie nur durchs Zocken von Games wie Fifa, Starcraft II oder Counter-Strike Preise und Geld gewinnen.

Das Internet-Phänomen

Immer mehr Leute entdecken das Internet für sich als Arbeitsplatz. Ob Mode-Bloggerin, Jung-Musiker oder freischaffender Filmkritiker – das Internet bietet jedem User eine Stimme. Und durch Portale wie YouTube kann man nicht nur eine sogenannte „Fanbase“ aufbauen, sondern auch gleich Geld verdienen. Denn seit ca. drei Jahren gibt es die Möglichkeit, seine eigenen Videos zu „monetarisieren“. Dabei werden Videos mit Werbeeinblendungen oder kleinen Werbepausen versehen, die dem Uploader pro angeschautem Video einen gewissen Geldbetrag in Höhe von ein paar Cent einbringen. Für Leute, die gerne Videos drehen und damit auch viele YouTube-Nutzer erreichen, ist das durchaus ein lukratives Geschäft. So haben zum Beispiel sogenannte Let’s Player wie der Deutsche Gronkh ihre Haupteinnahme-Quelle in ihrem YouTube-Channel, weil ihnen jeden Tag tausende Leute dabei zusehen, wie sie Computerspiele spielen. Auf diese Weise macht es das Internet leicht, an ein wenig Geld zu kommen und dabei immer noch Spaß zu haben.