Kampfsport – Sportliches Hobby der besonderen Art

Karate, Judo, Wing Chun… seit vielen Jahrhunderten gibt es eine Vielzahl an Arten von Kampfsport, die ihren Weg hauptsächlich aus dem asiatischen Raum zu uns gefunden haben. Populär wurden sie hauptsächlich durch einen wahren Boom in der Filmindustrie, angefangen in den Siebzigern bis in die Jetztzeit. Was aber ist dran?

Kampfsportarten unterscheiden sich grundlegend voneinander

Zum ersten muss man heruasfinden, welchen Kampfsport man genau machen will. Semi- bzw. Vollkontakt sind zwei unterschiedliche Welten, wobei ersteres auf Grund der geringeren Verletzungsgefahr weitaus populärer ist. Dennoch erlebt man auch hier genug Action. Nehmen wir als Beispiel den Kampfsport Karate her: nach der ersten Trainingseinheit bemerkt man durchaus, dass man seinem Körper etwas angetan hat. Durch die tiefen Stellungen wird hauptsächlich die Beinmuskulatur gefordert. Als Neuling bemerkt man dadurch relativ schnell, ob man etwas gefunden hat, was einem Spaß macht- oder eben nicht.

Karate ist sehr beliebt

Bleiben wir beim Kampfsport Karate: nach dem Erlernen der Grundtechniken geht es an die Partnerübungen. Angriffe, die mit Fäusten und Beinen durchgeführt werden, blockt man mit den entsprechenden Abwehrmaßnahmen, die man meist mit einem Konter erwidert. Nach etwa einem halben Jahr ist man dann meist körperlich und technisch auch so weit, dass das ganze anfängt richtig Spaß zu machen. Hier zeigt sich dann ein weiteres Mal, ob man mit dem Erlernen einer Kampfsportart etwas gefunden hat, wo der Funfaktor entspricht.

Hat man nun einen bereits höheren Rang erreicht, beginnt man mit dem sogenannten Kumite- so nennt man den Zweikampf in diesem Kampfsport. Im Semikontakt geht es dabei darum, Punkte zu erzielen. Nach einem gültigen Treffer gehen die Kontrahenden wieder auseinander, um eine neue Runde zu starten. Ein Kampf dauert selten länger als 2-3 Minuten.

Vollkontakt ist echter Kampf

Anders im Vollkontakt: hier ist das Reglement ähnlich dem des Boxsportes, ein Kampf kann hier auch durchaus mit einem K.O. eines der Kampfsportler enden. Da hier aber im Gegensatz zum Boxen auch Beintechniken zum Einsatz kommen, ist das Verletzungsrisiko ungleich größer. Kampfsport ist vielleicht nicht das, was uns die Filmindustrie sugeriert- aber es macht dennoch unheimlichen Spaß.

One thought on “Kampfsport – Sportliches Hobby der besonderen Art

  1. Es wird der Kampfsport angesprochen. Mit Blick auf die Übergriffe in letzter Zeit an den Bahnhöfen bin ich der Meinung: Jeder Mensch ( m/w ) sollte eine Kampfsportart lernen. Denn wenn man auch nur eine trainiert hat, kann man sich in Notfällen ( Übergriffe ) verteidigen. Denn welcher Angreifer rechnet mit einem Gegenangriff ( Ver-
    teidigung ).

    Man sollte die Technik aber nur zwecks Verteidigung lernen, nicht um andere bösartig zu attakieren.

    Auch gehandycapte Menschen können Kampfsportarten lernen.

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