Mit Bodybuilding zu einem neuen Körper

Bodybuilding ist vor allem bei Männern sehr beliebt. Viele Träumen von einem stählernen, muskulösen Körper und sind bereit, dafür viel Zeit zu investieren. Definiert wird Bodybuilding als eine Sportart, bei der in der Regel unter Verwendung von Fitnessgeräten die Modellierung des Körpers durch gezielte Muskelübungen im Mittelpunkt steht. Ziel ist, spezielle Muskeln zu definieren, und genereller Muskelaufbau bei geringem Körperfettanteil. Inzwischen fragen sich aber auch viele: Ist Bodybuilding überhaupt gesund?
Grunsätzlich ist Sport erstmal nie wirklich ungesund, solange die Ausdauer und Fitness trainiert wird. Gefährlich wird es meist, wenn ein Fehlverhalten bei der Durchführung der Übungen vorliegt, man es übertreibt und seinen Körper überfordert. Auch ist es ungesund, die Ernährung so umzustellen, dass im Endeffekt Mangelerscheinungen im Körper auftreten. Wer beim Bodybuilding oder danach starke Schmerzen hat, der sollte sein Trainingsprogramm von einem Profi überprüfen lassen. Oft ist eine falsche Haltung bzw. die falsche Durchführung Schuld daran. An sich ist aber das Herausarbeiten von Muskeln keine ungesunde Sache.
Wann es meist wirklich gefährlich wird, ist wenn das natürlich Wachstum der Muskeln aufhört, also das persönliche Limit erreicht ist. Einige Freunde des Bodybuildings helfen dann mit illegalen Mitteln nach, um die Muskeln noch weiter zu vergrößern. Dazu gehören Steroide und Wachstumshormone, welche die ideale Vorstellung der Muskeln in die Realität umsetzen sollen. Solche Mittel beim Bodybuilding haben jedoch eine Reihe von ernsten Nebenwirkungen: entzündete Wunden, Hautprobleme, eine verringerte Spermienanzahl, Schrumpfung der Hoden, Bildung von Geschwüren, Schädigung der Leber, Erhöhung der Blutfettwerte und Wassereinlagerungen im Körper. Diese Nebenwirkungen kommen hauptsächlich daher, dass der Körper mit dieser „Überdosis“ an Hormonen nicht umgehen kann. Besonders kritisch wird das im Bereich des Herzmuskels, denn dieser wächst bei Einnahme solcher Hormone ebenfalls mit, jedoch können die Herzkranfgefäße sich diesem schnellen Wachstum nicht anpassen. Es kommt zu einer Unterversorgung des Herzens mit Sauerstoff, die Folge kann ein Herzinfarkt sein.
Wer keine Hormone nimmt und einen natürlichen Muskelaufbau betreibt, dem sollte jedoch grundsätzlich bei richtiger Durchführung nichts im Wege stehen. Bodybuilding bringt sogar einige Vorteile, zum Beispiel werden die Muskeln besser durchblutet, es kommt zu einer besseren Koordinationsfähigkeit und zu mehr Kraft, Rückenprobleme können gemildert werden und Sport allgemein führt fast immer zu einem besseren Lebensgefühl. Bodybuilding lässt Männer und Frauen meist besser aussehen und sorgt damit für ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Jede Art von Bewegung ist für den Menschen grunsätzlich erstmal vorteilhaft und je weniger Fett im Körper ist, desto besser funktioniert der Stoffwechsel. Zudem kann Bodybuilding ein guter Ausgleich sein für Menschen, die im Job viel sitzen müssen und sich wenig bewegen.