Oleander – den Süden in den Garten holen

Wer schon einmal am Mittelmeer seinen Urlaub gemacht, kennt ihn – den wunderschönen Oleander Strauch. Auch bei uns blüht er in vielen Farben, Rosa, Pink, Gelb oder weiß. Beim Vorbeigehen im Garten, vernimmt man seinen zarten süßlichen Duft, der einen sofort an Sonne und Meer erinnert. Bei uns ist er einer der beliebtesten Kübelpflanzen für Terrasse und Garten, allerdings benötigt er ab Herbst einen Platz zum Überwintern. Bei einer Höhe bis zu 4 Metern, geht das dann nur noch in einem Wintergarten.

Doch Vorsicht, wenn Kinder im Haus sind, denn kaum einer weiß, dass der Oleander giftig ist.
Bei uns wird der Oleander seit 400 Jahren kultiviert und gedeiht besonders bei trockenen und warmen Sommern. Es gibt dann mehr Blüten. Für den Standort wählt man am besten eine geschützte Hauswand im Garten. Im Sommer sollte er immer genügend Wasser bekommen, außerdem ist, wie bei anderen blühenden Pflanzen, eine wöchentliche Düngung sehr empfehlenswert.

Beim Schnitt sollte man nicht überall gleichzeitig kürzen, da es sonst für ein Jahr keine Blüten geben könnte. Grundsätzlich muss kein Rückschnitt vorgenommen werden, nur wenn man ihn in Form bringen will, oder mehr Blüten gebildet werden sollen.

Wenn sich im Frühjahr das Wetter stabilisiert hat und der Frost nicht mehr zu erwarten ist, kann man seine Kübelpflanze in den Garten herausstellen. Doch sollte man ihn stets unter Beobachtung haben, da die ersten Schädlinge unterwegs sind. Blattläuse oder Spinnmilben lassen sich gerne auf Oleandern nieder.

Und nicht vergessen, nach jedem Bearbeiten sollte man unbedingt die Hände gründlich waschen und das Gift von den Händen entfernen.