Philatelie – das Sammeln von Briefmarken

Es gibt zweideutige Erklärung für den Begriff Philatelie. Eingeführt würde er von dem Franzosen Georges Herpin. Zum ersten behauptet man, es käme von Griechischem und bedeutet „Freund dessen, was frei von Abgaben an den Staat ist“ (Über den Poststempel ist man von jeglichen weiteren Gebühren befreit), die andere Übersetzung steht für „Freund dessen, was nie endet“ (die Briefmarken erscheinen immer wieder neu, also das Sammeln endet nie). Dieses Wort setzte sich in allen Sammler-Sprachen durch und ist bis heute im gängigen Gebrauch präsent. Philatelie gibt es, seit es die Briefmarken gibt. Hiermit erklären wir die wichtigsten Regeln, die beim sammeln zu beachten sind.

Sehr wichtig bei einzelnen Stücken ist der Poststempel. Er dokumentiert, zu welcher Zeit der Brief verschickt würde und welchen Weg er gegangen ist – deswegen sind auch die gebrauchten Briefmarken auf dem Kunstmarkt preiswerter. Besonders die Briefmarken mit dem Ausschnitt des Briefes. Die werden besonders hoch geschätzt und nach dem Gewicht verkauft, wobei „frische“ Briefmarken nur den Marktpreis erreichen. Die aktuellsten Philatelie-Exemplare von der Deutschen Post sind:
  • „Janosch Segelboot“ und „Janosch Ostern“ – MiNr. 2992-2993
  • 50 Jahre Jugend musiziert – MiNr. 2991,
  • 200. Geburtstag Friedrich Hebbel – MiNr. 2990
  • 350. Geburtstag August Hermann Francke – MiNr. 2889
Alle Philatelisten wissen bereits – die Qualität ist das oberste Gebot. Eine Briefmarke ist nicht nur ein Porto-Nachweis, sie ist eine Visitenkarte des jeweiligen Landes. Die Gestaltung, das Motiv, Die Druck-Qualität – das alles sind die Merkmale einer guten Briefmarke. So werden die Briefmarken zu den unikaten Sammelstücken, auch „das Eigentum kleines Mannes genannt“. Wenn jedoch diese Eigentum beschädigt oder noch schlimmer, verfälscht ist – macht die Philatelie nicht nur kein Spaß mehr – diese fehlerhaften Exemplare mindern den Wert der ganzen Sammlung.In der Philatelie ist auch ein volles Vertrauen zu dem Verkäufer wichtig. Kaufen Sie nie von der unsicheren Quelle. Es ist besser manchmal etwas mehr Geld bei einem professionellen Philatelisten auszugeben, als später über verfälschte Stücke zu klagen, ohne Rückgaberecht.

Anschließlich- achten sie an den Herausgeberland. Echten Wert haben möglichst homogene Sammlungen. Der Wert in der Philatelie ist hier ebenso das Wissen – Die Briefmarken sind dafür da, um die Geschichte eines Landes zu erzählen, sollen also keine zufällig zusammengefügten Elemente sein.