Wie baue ich einen Hochleistungs Papierflieger?

Allgemeines
Papierflieger fliegen nach einem ähnlichen Prinzip wie echte Flugzeuge. Mit ihren dünnen Kanten durchschneiden sie die Luft, anstatt sich ihr mit breiten Flächen entgegenzusetzen. Der Papierflieger kann fliegen, solange die Schubkraft größer als der Luftwiderstsand ist. Diese Schubkraft wird durch einen geraden Wurf nach vorne erreicht. Die Luftreibung bremst den Papierflieger dann solange ab, bis er durch die Schwerkraft zu Boden sinkt. Daher sollten Sie bei der Falttechnik darauf achten, genau zu falten, denn dies ermögllicht einen langen Flug und gute Flugeigenschaften.

Anleitung
Zunächst falten Sie die obere Querkante des Blattes (DinA 4) dreimal um, sodass ein stabiler Rand entsteht.
Dann legen Sie die beiden langen Kanten aufeinander, falzen diese und entfalten sie wieder. Anschließend wird das Papier gewendet.
Nun falten Sie die oberen Kanten so , dass sie an der Mittellinie anliegen.
Die rechte und die linke Kante müssen dann mit Talfalten nach innen gefaltet werden.
Die neuen äußeren Kanten müssen wiederum mit Talfalten nach innen gefalzt werden.
Schließlich legen Sie die hintere Spitze als Bremsfalte nach innen in den Gegenbruch und wenden das Papier. Fertig ist der Papierflieger.

Tipps
Den Papierflieger müssen Sie mit einem kräftigem Schub abwerfen. Mit einer zusätzlich eingebauten Bremsfalte wird der Papierflieger langsamer und mit Steuerklappen auf beiden Tragflächen sind sogar Kurven möglich.Um ein Höhenruder einzubauen, wird ein Teil am Ende der Tragflächen eingeschnitten und hochgeklappt. Damit kann der Schwerpunkt beeinflusst werden. Dieser liegt je nach Model an einer unterschiedlichen Stelle. Hier ist Herumprobieren gefragt.Sie sollten immer darauf achten, dass die Stellung der Tragflächen leicht nach oben gerichtet ist, da sich der Papierflieger sonst um die eigene Längsachse drehen könnte.Um zusätzlich eine verbesserte Flugstabilisierung zu erreichen, können Sie die Ränder der Tragflächen nach oben falten.